
Tennis ist ein Volkssport. Neben den rund zwei Millionen Vereinsmitgliedern gibt es in Deutschland über 2,4 Millionen Menschen, die außerhalb der Vereine Tennis spielen. Auch in der Beliebtheitsskala nimmt der weiße Sport einen hohen Rang ein. Die umfangreiche Studie der Sport + Markt AG zeigt, dass Tennis nach Fußball die attraktivste Sportart für die meisten Menschen in Europa ist.
Rund 75 Prozent der Tennisspieler sind Breitensportler, die überwiegend "just for fun" auf dem Platz stehen und nicht regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen. Für diese Gruppe von Breiten- und Freizeitspielern bietet Tennis vieles: Spaß, Geselligkeit, Anerkennung, Fitness, Gesundheit, Sport-Kultur, Wettkampferlebnis. Der Unterschied zwischen Breiten- und Freizeitsport: Breitensport umfasst freizeitsportliche Aktivitäten, die neben Verbandsspielen und Meisterschaften inner- und außerhalb der Vereine stattfinden. Der Breitensport wird in den Verbänden und Vereinen, der Freizeitsport auch außerhalb betrieben. Seit einigen Jahren erfreuen sich die sogenannten Fun-Sportarten immer größerer Beliebtheit. Im Tennis gehören insbesondere Beach- und Streettennis zu diesen neuen, modernen Bewegungsformen.


Mixed-Turniere sind nahezu in allen Tennisvereinen ein geselliges Highlight und werden sowohl zum Saisonstart als auch nach Abschluss der Verbandsrunde gerne sowohl von Hobby- als auch von Turnierspielerinnen und -spielern gerne angenommen. Bei der Durchführung gibt es eine ganze Reihe organisatorischer Möglichkeiten, die je nach Beteiligung beliebig variiert werden können. Mixed-Turniere können z.B. mit Handicaps, mit wechselnden Partnern nach jeder Runde, mit veränderter Zählweise (Langsatz, Spielbeginn beim Stand von 2:2, No-ad-rule) etc. gespielt werden. Wichtig ist, dass alle Teilnehmer/innen durchgehend in das Spielgeschehen eingebunden sind und keine(r) vorzeitig ausscheiden muss. Hierbei eignet sich sowohl der Modus in den Vorrunden in Gruppen - jeder gegen jeden - zu spielen oder aber parallel eine Trostrunde durchzuführen. Ausserdem sollte darauf geachtet werden, dass immer ein spielstarker Spieler mit einer schwächeren Partnerin (und umgekehrt) zusammengelost wird. Eine beliebte Variante ist auch das Spiel auf Zeit (Time-Cup-Modus), weil es eine exakte Turnierplanung erlaubt und alle Teilnehmer/innen gleich lang zum Spielen kommen.

Die Tie-break-Turniere erfreuen sich seit Jahren sowohl bei Turnier- als auch bei den Hobbyspielern zunehmender Beliebtheit. Der besondere Anreiz bei dieser Turnierform ist die Tatsache, dass nicht automatisch der/die beste Tennisspieler(in) gewinnt. Hier sind durchaus Überraschungen möglich, denn jede(r) Tennisspieler(in) weiß, wie schnell ein Tie-break z. B. durch eine kurze Unkonzentriertheit entschieden werden kann. Außerdem ist diese Turnierform ein sportliches Erlebnis ohne vorzeitiges Ausscheiden, da in den Vorrunden in 4er- bis 6er-Gruppen gespielt wird. So kommen alle Teilnehmer/innen mehrmals zum Einsatz und sind über den gesamten Turnierverlauf in das Spielgeschehen involviert. Dies fördert neben dem sportlichen Stellenwert auch die gesellige Komponente dieser Turniere. Es empfiehlt sich beim Tie-break-Turnier stets eine Damen-Doppel-, Herren-Doppel- und Mixed-Konkurrenz anzubieten. Selbstverständlich kann zudem auch eine Einzelkonkurrenz ausgetragen werden. Je nach Beteiligung und Zeitbudget wird auf ein, zwei oder drei Gewinn-Tie-breaks gespielt. In der Endrunde wird dann nach den Ergebnissen der Vorrunde gesetzt und im k.o.-System weitergespielt.

Turniere im Time-Cup-Modus sind für alle Tennisspieler/innen ein abwechslungsreiches Erlebnis. Es können sowohl Einzel-, Doppel- und Mixed-Konkurrenzen als Time-Cup angeboten und durchgeführt werden. Ausgezeichnet geeignet ist dieser Modus bei Veranstaltungen in der Halle, da er eine exakte Turnierplanung und -einteilung ermöglicht. Je nach Beteiligung und vorhandener Platzkapazität empfiehlt sich pro Runde eine Spieldauer von jeweils 20 - 30 Minuten. Um die Teilnehmer/innen durchgehend in das Turniergeschehen einzubinden, ist es empfehlenswert die Vorrunden in 4er- oder 5er-Gruppen einzuteilen. Jede(r) spielt gegen jede(n). So kommen alle gleich oft und gleich lange zum Spielen. Darüber hinaus kommt der gesellige Charakter nicht zu kurz, da alle bis zum Schluss vor Orte sind. Die Endrunde wird dann gespielt, wenn nur noch 4 Einzel (bei einem Einzelturnier) oder 4 Doppel (bei einem Doppelturnier) übrig sind.
Quelle: Homepage des DTB
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